Aktuelles

08. Januar 2018 00:33 Uhr

Neues Jahr mit neuer Dirigentin

Biberachzeller Kapelle stellt Marei Richter vor

Marei Richter schwingt jetzt den Dirigentenstab in Biberachzell.
Foto: agon

Schwungvoll ins neue Jahr starten – das hatte die Musikkapelle Biberachzell bei ihrem Neujahrskonzert am Samstagabend vor. Und die Gäste kamen so zahlreich in den Festsaal der Wirtschaft Zum Kreuz, dass die zunächst aufgestellten 180 Stühle um ein paar Reihen erweitert werden mussten, damit alle Zuhörer sitzen konnten.

Zunächst traten die 45 Nachwuchsmusiker der Jugendkapelle WABBs, bestehend aus den Jugendgruppen von Biberachzell, Wallenhausen, Attenhofen, Bubenhausen und Weißenhorn, auf. Unter der musikalischen Leitung von Rainer Häußler präsentierten die 12- bis 15-Jährigen eine bunte Mischung – und das so ordentlich, dass das Publikum die jungen Musiker erst nach einer Zugabe wieder von der Bühne lassen wollte.

Die Vielfalt stand auch bei den „Großen“ im Mittelpunkt. Die 25 Musiker der Stammkapelle zeigten gleich mit ihrem Anfangsstück „Valhalla“, einer Opernouvertüre inspiriert von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“, welche Lautstärke und Wucht in ihren Instrumenten steckt. Weiter ging es mit einem Arrangement von Whitney Houstons Hit „One Moment in Time“ und einem Disney-Medley mit Hits aus Filmen wie „König der Löwen“ oder „Arielle, die kleine Meerjungfrau“, bevor es dann mit dem Festmarsch „Salemonia“ wieder traditioneller wurde. Nach viel Applaus und Zugabe-Rufen verabschiedeten sich die Musiker mit dem „Radetzkymarsch“ vom Publikum.

Verantwortlich für das Programm zeigte sich erstmals Marei Richter, Musikpädagogin aus Finningen. Seit Mitte September schwingt sie den Dirigentenstab in Biberachzell, nachdem die Kapelle längere Zeit ohne Leitung war. Beim Neujahrskonzert wurde sie von Schlagwerker Philipp Aspenleiter offiziell begrüßt und dem Publikum vorgestellt. Innerhalb von wenigen Monaten mussten Richter und ihr Ensemble dieses Konzert auf die Beine stellen. Eine Herausforderung, wie Richter zugab, die die Musiker mit einem Probenwochenende und Arbeit in den Weihnachtsferien gemeistert hatten. „Aber es macht sehr viel Spaß, hier zu arbeiten“, sagte Richter. (agon)

 



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Aus der NUZ am 26. November 2014 00:35 Uhr

GEMEINSCHAFTSKONZERT

Harmonie im Doppelpack

Die beiden Kapellen aus Biberachzell und Ritzisried überzeugen das Publikum im Bucher Dorfstadl Von Alfred Grimm

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Die Gäste aus Biberachzell gestalteten den ersten Teil des Gemeinschaftskonzertes

Stefan Eckel, Dirigent des Musikvereins Ritzisried, fasste am Ende des Gemeinschaftskonzertes zusammen mit der Blaskapelle Biberachzell im Dorfstadl in Buch treffend zusammen: Wenn man sich auf ein Konzert vorbereite, so mache man sich etwa vier Wochen vor dem Termin schon einmal Gedanken: „Das war doch keine so gute Idee.“ Doch schon zwei Wochen später würden die Leistungen und das Zusammenspiel der Musiker besser und besser und bei der Aufführung klappe dann fast alles. Und er hatte recht: Die Zuhörer waren begeistert.

Den Beginn machte die Gastkapelle aus Biberachzell unter der musikalischen Leitung von Gerd Neher mit dem Stück „A little Opening.“ Der Komponist Thiemo Kraas hat darin die aufregende Atmosphäre eines Konzertbeginnes eingefangen. Die Spannung zieht sich in Form einer Fanfare wie ein roter Faden durch das Werk, wie Moderatorin Marion Pistracher dem Publikum erklärte. Auch Sinn, Inhalte und musikalische Besonderheiten der folgenden Programmpunkte brachte sie dem Publikum verständlich und immer wieder mit einer Prise Humor nahe.

Nach Stücken vom „Chicago Festival“, der Heimreise von einer Seefahrt „Domi Adventus“, dem „Cinderella´s Dance“ aus dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und mit Melodien aus dem Musical „Hairspray“ ging Pistracher auf Peter Maffays Erfolgslied „Über sieben Brücken musst du gehen“ ein. Sicherlich wussten nicht alle Zuhörer, dass es sich bei diesem Lied um eine polnische Legende handelt, in der eine Mutter ihr krankes Kind über sieben Brücken tragen muss, damit es wieder gesund wird. Mit der Zugabe „Freudentränen“, einer Böhmischen Polka, endet der erste Teil des Konzertes.

Nach der Pause begrüßte der Musikverein Ritzisried mit dem energiegeladenen Eröffnungsstück „Salemonia“ die Zuhörer. Sonja Schrapp moderiert diesen zweiten Teil ebenfalls fachkundig und charmant. Im „Besuch in Schwaben“ von Hans Blank geht es um einen Sonntagsausflug, der mit Sonnenschein beginnt und endet, aber zwischendurch durch ein Gewitter gestört wird. Es folgten „Ein Tag der Hoffnung“ und „Bergwind“. Dann ging es mit dem Experiment „Ritzis-Pop-Mix“ richtig ab. Zuerst intonierte die Kapelle „Caruso“ (auch schon gesungen von Luciano Pavarotti), dann folgten „Feel this moment“ von Christina Aguilera und „My Way“ vom König des Rock´n´ Roll Elvis Presley. Das Publikum fand es gelungen und bekundete dies durch lautstarken Applaus. Der offizielle Teil endet mit böhmisch-mährischer Blasmusik, dem Stück „Von Freund zu Freund“. Doch auch der Musikverein Ritzisried hatte eine Zugabe parat. Mit dem spanischen Weihnachtslied „Noviz Navidad“ stimmte die Kapelle auf die nahende Adventszeit ein. Lang anhaltender Beifall gab es für die Musikanten am Ende des Konzertes.

Die Vorsitzenden Michael Lecheler (Ritzisried) und Joachim Graf (Biberachzell) mit ihren Dirigenten denken schon an ein neues Konzert. Dirigent Stefan Eckel deutete das in seinen Abschiedsworten an


WEISSENHORN

Biberachzeller bieten Auftakt nach Maß

Blaskapelle bietet ein einfallsreiches Programm vor zahlreichen Besuchern auf dem Weißenhorner Kirchplatz Von Wilhelm Schmid

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Zahlreiche Zuhörer haben sich zum Auftakt der Weißenhorner Rathauskonzerte auf dem Kirchplatz versammelt. Die Blaskapelle Biberachzell bot ein einfallsreiches Programm und erhielt viel Applaus.
Foto: Wilhelm Schmid

Weißenhorn „Seize The Day – Nutze den Tag“ – mit dieser Musicalmelodie hat die Blaskapelle Biberachzell die diesjährige Reihe der Weißenhorner Rathauskonzerte eröffnet. Und der Titel passte: Nach tagsüber zunächst zweifelhaftem Wetter konnte Bürgermeister Wolfgang Fendt dann doch ein zahlreiches Publikum begrüßen, ehe Dirigent Gerd Neher – erstmals bei diesem Anlass am Pult – den Taktstock zum Einsatz hob.

Hier und in der weiteren Folge überzeugten die Biberachzeller mit abwechslungsreicher Programmauswahl, aber auch mit engagiertem Musizieren, wobei die Intonation mindestens ebenso blitzsauber war wie die Instrumente selbst, die in der goldenen Abendsonne strahlten. Vom Musical ging die Programmreise zunächst in die farbenfrohe Welt des historischen Militärmarsches: „Attila“, ein selten zu hörendes Juwel unter den Kompositionen des „Marschkönigs“ Julius Fucik, erfüllte den Platz zwischen Rathaus und Kirche mit sattem Orchesterklang, wobei besonders die Ausgewogenheit zwischen den diversen Registern überzeugte. Hieran hatte sicherlich auch eine gelungene Beschallungstechnik ihren Anteil, auf die angesichts der äußeren Verhältnisse nicht verzichtet werden konnte, die aber nie als aufdringlich, sondern stets als sinnvolle Unterstützung empfunden werden konnte. Gleich nach der Perle aus Fuciks Marsch-Repertoire geleitete Gerd Neher sein Orchester und damit das Publikum nochmals zurück ins Musical, wo diesmal unter dem Titel „Wicked“ die „Hexen von Oz“ warteten. Im gelungenen Arrangement von Franz Watz gab es danach den altbekannten Walzer „Es war im Böhmerwald“, sodass nun wirklich jeder Musikliebhaber auf seine Kosten kam. Diese abwechslungsreiche Linie verfolgte Neher weiter, indem er nun auf Bert-Kaempfert-Hits umschaltete. „Swingin’ Safari“, „Dankeschön“ und die „Blue Spanish Eyes“ waren die Glanzpunkte in der Erinnerung an den Pionier des Easy-Listening-Stils. Die Top-Hits aus dem John-Travolta-Musical „Grease“ und die unvergesslichen Filmmelodien aus dem James-Bond-Streifen „Skyfall“ ließen nochmals die ganze Bandbreite zeitgemäßer Blasmusik aufstrahlen und erhielten ebenso viel Applaus wie die gesamte Vortragsfolge zuvor. 

Die erst im Vorjahr neu entstandene Polka „Von Freund zu Freund“ des jungen Tiroler Komponisten Martin Scharnagl war schon nach wenigen Wochen einer der großen Erfolgstitel in der aktuellen Blasmusikliteratur geworden, und Neher hatte mit sicherem Gespür für bestens ankommende Unterhaltungsmusik diesen aktuellen Hit an das offizielle Ende der Vortragsfolge gesetzt.

Das Orchester setzte dann mit der Themamelodie aus dem Gert-Fröbe-Film „Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten“ eine mit dankbarem Applaus bedachte Zugabe ans Ende des Auftritts. Damit haben die Rathauskonzerte einen viel versprechenden Auftakt gefunden – man darf sich auf die Fortsetzung der Reihe freuen. 

 


Zurück in die 50er

Die Chorgemeinschaft Biberachzell feiert mit Gästen die Wirtschaftswunderzeit

 "Schön ist es auf der Welt zu sein“: Chorgemeinschaft und Spatzenchor gaben diesen Schlager gemeinsam zum Besten.
Foto: Margit Kühner

Alles im Wandel der Zeit: Mit diesem Motto nahm die Chorgemeinschaft Biberachzell die Besucher im voll besetzten Saal des Gasthofes Zum Kreuz mit auf eine musikalische Reise in die Wirtschaftswunderzeit. Den Auftakt des Programmes gestaltete die seit einem halben Jahr bestehende Vorstufenkapelle „Wabbs“ mit der Europahymne. Die jungen Musiker aus Wallenhausen, Attenhofen, Biberachzell und Bubenhausen durften die Bühne nicht ohne eine Zugabe verlassen. Anschließend hatte der elfköpfige Spatzenchor sein Debüt. Mit Liedern wie „Hörst du die Regenwürmer husten“ sangen auch sie sich in die Herzen des Publikums. „Schön ist es auf der Welt zu sein“ präsentierten Chorgemeinschaft und Spatzenchor zusammen.

Dann ging es in die 50er und 60er: Die Zeit von Arbeit und Konsumlaune, von SchlagerOldies und natürlich des Rock’n’Roll. Es erklangen Lieder wie „Souvenirs, Souvenirs“, „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ oder „Sugar, sugar baby“. Für „Das bisschen Haushalt“ holte sich der Chor Unterstützung von Sopranistin Birgit Benz. Mit beigetragen zum abwechslungsreichen Konzert haben auch die Rockodiles mit ihrer Einlage und die Theatergruppe mit einem Sketch. (marg)


aus der NUZ 19.06.2014













Seit vielen Jahren begeistert die Musikkapelle Biberach ihr Publikum mit Spaß, Leidenschaft und großem Können. Für das diesjährige Frühjahrskonzert hatten die Musiker das Motto „Musik ist Sprache, die keine Grenzen kennt“ gewählt. Auch die Blaskapelle Biberachzell mischte mit. Für 60 Jahre im Verein wurden Martin Hochenbleicher und Rudolf Snehotta ausgezeichnet.

Dargeboten wurde ein facettenreiches Programm, dessen ersten Teil die Gäste aus Biberachzell unter der Leitung von Gerd Neher bestritten. Entführt wurden die zahlreichen Zuhörer hier in Traumwelten und zu mystischen Inseln mit den Titeln „Dream Chaser“ von Travis J. Weller und der „Kilkenny Rhapsody“ des Komponisten Kess Vlak. Aber auch ein triumphaler Marsch mit dem Titel „Attila“ war im Repertoire, sowie folkloristisch erzählende Stücke und welche aus der Welt der Musicals. Moderatorin Marion Pistracher führte humorvoll durchs Programm, die Gäste spendeten viel Beifall.

Den zweiten Teil des Konzertes übernahm die Musikkapelle Biberach und nahm die Zuhörer mit auf eine Weltreise.Auftaktkomposition für Kapelle und Blasorchester war der Titel „Mit aller Kraft der Musik“ von Markus Götz, welcher die 48 aktiven Kapellenmusiker zu Höchstleistungen inspirierte. Die für diesen Abend ausgewählten Stücke waren durchweg anspruchsvoll, unter anderem gab es Rockklassiker zu hören. Das beeindruckte die Konzertbesucher, die lange applaudierten. Vorsitzender Joachim Graf sagte zwar, dass die traditionelle Blasmusik vielleicht etwas zu kurz komme – trotzdem waren alle gebotenen Interpretationen in sich einzigartig.

Im Rahmen des Konzertes wurden für 60 Jahre Vereinstreue zur Musikkapelle Martin Hochenbleicher und Rudolf Snehotta ausgezeichnet. Nach dem Konzert überreichte der Theaterkreis Biberach/Asch eine Spende von 1000 Euro für den Erwerb von Trachten und Instrumenten.



aus der NUZ vom 7. April 2014

 

Foto: Brücken
Mit der Kriminalkomödie „Mimi kann’s nicht lassen“ hat die Theatergruppe Biberachzell einmal mehr ihre Fans im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus begeistert. Helle Aufregung herrscht im Schlosshotel Stolzenburg, denn ein Dieb treibt sein Unwesen. Und so nimmt Hobbydetektivin Mimi, treffend besetzt durch Corinna Butzmann, zusammen mit Butler James (Dietfried Lilla) die Suche nach dem gestohlenen Schmuck der Gräfin Ottilie (Elke Haas) auf. Doch auch die beiden tollpatschigen Ermittler Jacky Brown, amüsant gemimt durch Werner Pistracher und Lady Miller, mit viel Witz interpretiert von Spielleiterin Karin Binder, wollen den Täter überführen.

Eine rasante Jagd nach dem Dieb mit amüsanten Verwechslungen und Spekulationen beginnt. Alexander Pelz und Helene Rudolph als Ehepaar Stolzenburg, Bruni Schneider in der Rolle der Kiki Geier und Walter Kindermann alias Gustav vom Scharf bringen reichlich Tempo in das Stück. Herausragend dabei Winnie Furtterknecht in der Rolle des Carlo Brudalo mit seiner Gesangseinlage „O sole mio“. Charmant abgerundet wurde die Aufführung von Anja Wörner, Simone Binder und Karin Heinrich als Staubwedelballett, das graziös den hektischen Betrieb im Hotel durch seine Tanzeinlagen auflockert.

Dass die Truppe eine große Bühne, wie die des Edwin-Scharff-Hauses nicht fürchten muss, hat sie mit ihrem gelungenen Auftritt gezeigt. Umso so schöner, weil die Gruppe die Einnahmen des fast ausverkauften Gastspieles zugunsten der Kartei der Not spendet. (anbr)


Schauspieltruppe um Regisseurin Karin Binder begeistert mit Stück um Hausmädchen auf den Spuren von Miss Marple.

Auch Butler „James“ kann Hausmädchen „Miss Mimi“ nicht von ihrer kriminalistischen Spurensuche abhalten. 
Foto: Manfred Deger
Keine Maus hätte im Saal des Biberachzeller Gasthofes „Kreuz“ mehr Platz gehabt. 175 Besucher konnte die neunzehnköpfige Theatergruppe Biberachzell zur Premiere ihres Lustspieles „Miss Mimi kann´s nicht lassen“ begrüßen. Das Premierenpublikum geriet am Ende der herrlichen Krimi-Komödie vor Begeisterung fast aus dem Häuschen. Wer nicht dabei war, kann´s noch viermal im „Kreuz“ und einmal im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus erleben.
Die Neu-Ulmer Vorstellung findet zugunsten der „Kartei der Not,“ dem Leserhilfswerk unserer Zeitung statt (siehe Kasten). Mit Standing Ovations und einigen „Vorhängen“ wurde den zehn Spielerinnen und Spielern mit Regisseurin Karin Binder, dem sexy-grazilen „Staubwedelballett“ und dem „Personal hinter der Bühne“ für eine Aufführung gedankt, die mit hintergründigem Humor jeden fröhlichen Nerv und jeden Lachmuskel aktivierte. Schwäbisch-schweizerisch-italienisch machten sich die Akteure im „Fünf-Sterne-Schlosshotel Stolzenburg“ auf die Spur gegenseitiger Verdächtigungen und Diebstahlsvermutungen. Immer wieder kommt in letzter Zeit im Nobelhotel auf unerklärliche Weise Schmuck abhanden. Auch die Kronjuwelen der „Gräfin Ottilie von Thürheimer derer von Biber auf Biber“ fehlen. Alle geraten in´s Visier des umwerfend sympathischen Hausmädchens „Mimi“. Die leidenschaftliche Krimileserin ist im Stil von Miss Marple allen Spurensuchern immer einen Schritt voraus. Weder der herrlich-korrekte Butler „James,“ noch das kauzige Hoteliersehepaar oder „Lady Miller und Jacky Brown von der Detektei „Langfinger&Klau,“ die „under Koffer ermitteln“, können Mimi aufhalten. Als dann noch der alte Gockel Gustav von Scharf mit seiner jungen „Schmollboll“ Kiki auftaucht und das undurchsichtige Pärchen Carlo Brudalo mit Gräfin Ottilie“ eine Suite bezieht, wird´s nicht nur für Mimi brenzlig. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Regisseurin Karin Binder hat aus dem Lustspiel in drei Akten ein Boulevardstück geformt, das mit einem authentischen Ensemble, mit schwäbisch-englischem Humor und Understatement höchsten Unterhaltungswert bietet. Hier wird nicht nur gelacht und geschwindelt, dass sich die Balken biegen. Hier wird ausgelassen mitgefiebert und mitgesungen, denn der Handlungsfaden wurde immer wieder mit Liedern weiter gesponnen, die vom „Kriminaltango“ bis zu „Spiel mir das Lied vom Tod“ reichten.

Was das Ensemble dabei mit Live-Gesang, Tango und G´schupfte Nudla bot, hätte selbst Mackie Messer blass aussehen lassen. „Liebe ist wie Glühwürmchen, die Glut ist schnell erloschen, aber der Wurm ist schon drin“, gesteht „Gustav“ seiner „Kiki.“ Damit ist die Moral des Stückes schon fast erklärt. Keiner traut dem anderen, aber am Schluss liegen sich alle in den Armen. Es war toll.


Aus der NUZ vom 28.06.2013

Blaskapelle Biberachzell bietet heißes Konzert – trotz kühler Temperatur

In Weißenhorn herrscht Begeisterung beim dritten Rathauskonzert

Zwar herrschten mit 14 Grad nicht mal halb so viele Plusgrade wie noch vor Wochenfrist – dennoch waren auch beim dritten Weißenhorner Rathauskonzert die begehrten Sitzplätze im Nu besetzt.
Foto: Roland Furthmair

Biberachzell. Zwar herrschten mit 14 Grad nicht mal halb so viele Plusgrade wie noch vor Wochenfrist – dennoch waren auch beim dritten Weißenhorner Rathauskonzert die begehrten Sitzplätze im Nu besetzt. Zahlreiche stehenden Zuhörer ringsum bildeten eine imposante Kulisse für die Musikkapelle Biberachzell: Moderatorin und Musikerin Marion Pistracher versprach den Gästen nicht zu viel, als sie versicherte, dass die Blasmusiker unter der Leitung von Jürgen Kast alles geben würden, um dieses „kleine Temperaturmanko“ auszugleichen. Die rund 25 Musiker legten sich ins Zeug: Der „Universal-Fanfare“ folgte die symphonische Ouvertüre „Slovenia“ und beim Potpourri aus „My Fair Lady“ summten etliche die bekannten Melodien mit. Dass Italien-Hits immer gut ankommen war dann bei „Italo-Pop-Classic“ zu spüren: Wer verknüpft Songs wie „Azzuro“ und „Gloria“ nicht mit unwiederbringlichen Jugend- oder Urlaubserinnerungen? Doch auch die insgeheim erwarteten Polkas und Märsche kamen nicht zu kurz. Nach der „Alois-Polka“ gab es zur Freude des Publikums die „Attacke Marschmusik“ zu hören. (rfu)


10. Juni 2013 aus der Neu-Ulmer Zeitung

Chorgemeinschaft begeistert mit einer Reise durch die Welt der Musicals

Begeisterte Zuhörer im Gasthof Kreuz

Mit ihrem Frühjahrskonzert gelang es der Chorgemeinschaft Biberachzell, den Saal in der Gastwirtschaft „Zum Kreuz“ trotz herrlichen Frühsommerwetters vollkommen zu füllen. Der Konzertabend begann anspruchsvoll mit einer Sonate von Beethoven, bei dem die Brüder Klaus Biehler mit der Violine und Marvin Biehler am Klavier begeisterten. Danach eroberten kleine Leute mit großartiger Musik die Herzen des Publikums im Sturm: Erst zeigte die frisch gegründete Jugendbläser Nachwuchsgruppe ihr bereits beachtliches Können, dann brachte der quirlige Spatzenchor „Piepmatz“ die Zuhörer zum Schmunzeln. Dass auch die kleinsten Sänger ein ernstzunehmender Chor sind, bewiesen sie in dem Stück „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Musical Tabaluga. Damit leitete die Chorgemeinschaft unter der Leitung von Roland Horst ihre Reise quer durch die Welt der Musicals ein, bei der Stücke aus „Starlight Express“, „Les Miserables“, „Tarzan“ und „Ich war noch niemals in New York“ zu hören waren. Mit ihrer klaren Stimme überzeugte Anita Atzinger bei allen Solopartien der Songs. Das abwechselungsreiche Programm sorgte für beste Stimmung und brachte den Sängern und Musikern begeisterten Beifall ein. (uwt)


Beim Hmtata-Ball gab es wieder jede Menge toller Einlagen und Musik.

Danke an unsere Musikfreunde aus Bellenberg und Kellmünz für Euer kommen. Bilder gibts hier.

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06. Juli 2012 12:05 Uhr aus der Neu-Ulmer Zeitung

Posaunen und Pointen

Biberachzeller begeistern mit Musik und Witz

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Musik und Witze gab es beim Rathauskonzert der Blaskapelle Biberachzell auf dem Weißenhorner Kirchplatz zu hören. Nächsten Mittwoch spielt dann der Musikverein Attenhofen.
Foto: Dave Stonies

Weißenhorn Besorgt blickten einige Zuschauer immer wieder in den Himmel. Hält das Wetter? Zu oft musste in diesem Jahr ein Rathauskonzert kurzfristig abgesagt werden. Auch am Mittwoch fielen einige Regentropfen: Doch die Entscheidung der Blaskapelle Biberachzell, das Konzert stattfinden zu lassen, erwies sich als absolut richtig: Es blieb trocken, der Kirchplatz war sehr gut besucht und die Biberachzeller spielten auf gewohnt hohem Niveau. Zu hören gab es konzertante Blasmusik inklusive der einen oder anderen Polka und einen Marsch. Als Erstes spielten die Biberachzeller „Wien bleibt Wien“ von Johann Schrammel. Anschließend ging es nach Russland, mit „The second Waltz“ aus einer Jazz-Suite von André Waignein. Dazwischen gaben die Biberachzeller immer wieder Musikerwitze zum Besten.

Meist gingen die Pointen auf Kosten der Tenorhornspieler und Posaunisten. Aber auch die Schlagzeuger bekamen ihr Fett weg. Für die meisten Zuhörer waren diese Anekdoten zum Schmunzeln: Jedenfalls wissen nun auch Nichtmusiker, dass eine Waschmaschine einem Schlagzeuger deutlich überlegen ist. Denn: Sie vibriert selbstständig, alles bleibt sauber, und ins Schleudern kommt sie erst am Schluss.

Die Rhythmusgruppe der Blaskapelle war der Hauptdarsteller bei Ted Huggens „Fascinating Drums“. Das Stück benötigt neben dem klassischen Schlagwerk auch diverse Perkussionsinstrumente. Die Schlagzeuger Daniel Schuster und Patrick Stolz bewiesen enormes Taktgefühl, und auch der Einsatz von Trillerpfeife, Hupe und anderen Krachmachern stimmte exakt. Dann bekamen die Fuggerstädter mit der bayerischen Polka wieder etwas Traditionelles zu hören, bevor das Rathauskonzert mit der „Weinenden Trompete“ und der Polka „Das ist mein Leben“ von Franz Watz zu Ende ging. Als Zugabe gab es noch den Kärntner Liedermarsch. (dsto)


Vatertagsfest am 17.05.2012 in LangenauDSC00214

Das Sonnenschein nicht immer mit warmen Temperaturen zu tun hat, zeigte sich am Vatertagsfest der Stadtkapelle Langenau. Mit schmissiger Musik und kleinen flüssigen Wärmespendern war es ein super Fest.

Alle Bilder zum Auftritt in der Galerie.


Bockbierfest am 1. Mai in Biberachzell01052012 bockbierfest biberachzell 20120502 1199670596

Vielen Dank an den Schützenverein das wir wieder den Frühschoppen am Bockbierfest spielen konnten. Bei strahlendem Sonnenschein, sehr vielen Besucher und einer ordentlichen Bockmaß war es ein super Auftakt in die Sommersaison.

Alle Bilder zum Auftritt in der Galerie.


Unerwartet ist unser Ehrenmitglied Herbert Böhm im Alter von 80 Jahren verstorben.

Todesanzeige Herbert Böhm


Das waren die Gigolo´s in Bad Biberachzell.....fast!

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"Der Sauna-Gigolo" begeistert nicht nur die Damen im Wellness Tempel, sondern auch das Publikum in allen ausverkauften Vorstellungen.

Herzlichen Dank an all die positiven Rückmeldungen unserer Besucher im Gästebuch der Theatergruppe.

Bilder der Aufführung finden Sie hier.

Für alle die keine Karten bekommen haben oder das Stück nochmal sehen möchten, gibt es eine Zusatzvorstellung. Am 6. Oktober 2012 gibt es nochmal eine Aufführung im Edwin-Scharf-Haus zugunsten der Kartei der Not.


 Bericht der Jahreshauptversammlung (07.03.12 SWP)

Ehrung JHV 2012

Bei der Hauptversammlung der Chorgemeinschaft Biberachzell lobte Vorsitzender Walter Kindermann den Einsatz der Mitglieder bei den Jubiläumsveranstaltungen zu 100 Jahre Chor und 30 Jahre Blaskapelle. Am 8. Juli nimmt der gemischte Chor am Chorfestival der Stadt Weißenhorn teil. Kindermann zeichnete langjährige Mitglieder aus: Für 50 Jahre wurden Ludwig Stolz, Theo Briegel, Hubert Negele, Rupert Rummel und Erhard Schneider geehrt. Für 40 Jahre bekamen Heinz Pfletschinger, Zacharias Riebler, Helena Rudolph, Werner Stötter und Ernst Walcher

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